Foto: Thomas Range

26. Septemebr 2026 um 11:00 Uhr auf Burgplatz Essen

Am Samstag, 26. September 2026, heißt es für Gewerkschafterinnen und Gewerkschafter aus dem gesamten Ruhrgebiet: Auf nach Essen! Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“

Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.

Am Samstag, 26. September 2026, heißt es für Metallerinnen und Metaller aus Gelsenkirchen, dem nördlichen Ruhrgebiet und der gesamten Region: Auf nach Essen!

Unter dem Motto „Hart verdient! Deine Arbeit. Deine Gesundheit. Deine Rente.“ ruft der Deutsche Gewerkschaftsbund gemeinsam mit seinen Mitgliedsgewerkschaften, darunter die IG Metall, zu einem bundesweiten Aktionstag gegen Sozialabbau auf.

Für Nordrhein-Westfalen findet die zentrale Kundgebung auf dem Burgplatz in Essen von 11:00 bis 14:00 Uhr statt.

Die IG Metall Gelsenkirchen beteiligt sich an der Mobilisierung und ruft ihre Mitglieder, Vertrauensleute, Betriebsräte, Jugend- und Seniorenstrukturen sowie alle Beschäftigten und Bürgerinnen und Bürger auf:

Kommt mit nach Essen und setzt gemeinsam ein starkes Zeichen für einen solidarischen und leistungsfähigen Sozialstaat!

Die Ruhrpott-Rebellion geht in die nächste Runde

Mit den zahlreichen Aktionen der Ruhrpott-Rebellion haben in den vergangenen Monaten bereits Tausende Kolleginnen und Kollegen im gesamten Ruhrgebiet deutlich gemacht: Hände weg von unserem Sozialstaat!

Die Bewegung ist entstanden als Antwort auf Angriffe auf Arbeitnehmerrechte, soziale Sicherheit und die zunehmende Abwertung der Menschen, die täglich unsere Gesellschaft und Wirtschaft am Laufen halten.

Die Botschaft ist klar: Wer jahrzehntelang arbeitet, verdient Respekt, Sicherheit und gute Perspektiven – statt Kürzungen, Unsicherheit und Verschlechterungen.

Die Ruhrpott-Rebellion steht für Solidarität, Zusammenhalt und die Überzeugung, dass soziale Errungenschaften nicht einfach zur Disposition gestellt werden dürfen.

Denn die Geschichte der Arbeiterbewegung zeigt: Rechte und Schutzstandards wurden nicht geschenkt. Sie wurden von Beschäftigten gemeinsam erkämpft.

Der Aktionstag am 26. September ist deshalb der nächste konsequente Schritt: Aus vielen lokalen Protesten wird ein gemeinsames, starkes Signal aus dem Ruhrgebiet.

Gegen Sozialabbau – für einen starken Sozialstaat

Die aktuellen Reformdebatten der Bundesregierung sorgen bei vielen Beschäftigten für große Verunsicherung. Diskutiert werden mögliche Einschnitte bei der gesetzlichen Rente, steigende Belastungen in der Pflege, Kürzungen im Gesundheitswesen sowie längere Arbeitszeiten.

Der DGB und seine Mitgliedsgewerkschaften machen deutlich: Reformen dürfen nicht bedeuten, dass die Kosten und Risiken einseitig auf die Schultern der Beschäftigten abgewälzt werden.

Wir sagen klar:

  • Gute Arbeit verdient soziale Sicherheit.
  • Wer jahrzehntelang gearbeitet hat, verdient eine verlässliche Rente.
  • Gesundheit und Pflege dürfen nicht vom Geldbeutel abhängen.
  • Arbeitnehmerrechte dürfen nicht infrage gestellt werden.
  • Der Sozialstaat muss gestärkt und nicht kaputtgespart werden.

NRW mobilisiert nach Essen

Am 26. September finden in allen Bundesländern DGB-Kundgebungen statt. Für Nordrhein-Westfalen konzentriert sich die Mobilisierung auf die zentrale Veranstaltung in Essen.

Ziel ist es, ein kraftvolles, sichtbares und unüberhörbares Zeichen für soziale Gerechtigkeit und gegen Kürzungspolitik zu setzen.

Je mehr Menschen nach Essen kommen, desto stärker wird die Botschaft an Politik und Arbeitgeber:

Beschäftigte lassen sich nicht gegeneinander ausspielen. Sozialabbau werden wir nicht widerspruchslos hinnehmen.

Jetzt Termin vormerken!

📍 Burgplatz Essen
🗓️ Samstag, 26. September 2026
🕚 11:00 bis 14:00 Uhr

Für die gemeinsame Anreise aus Gelsenkirchen werden Informationen rechtzeitig über die Kanäle der IG Metall Gelsenkirchen veröffentlicht.

Unser Aufruf

Die Kolleginnen und Kollegen im Ruhrgebiet haben mit der Ruhrpott-Rebellion gezeigt, dass sie bereit sind, für ihre Interessen einzustehen.

Jetzt kommt es darauf an, diese Stärke gemeinsam auf die Straße zu bringen.

Lasst uns Essen füllen.
Lasst uns laut sein.
Lasst uns gemeinsam deutlich machen:

✊ Hände weg von unserem Sozialstaat!
✊ Hände weg von unseren Arbeitnehmerrechten!
✊ Die Ruhrpott-Rebellion geht weiter. Auf nach Essen!

Gemeinsam. Solidarisch. Kämpferisch.