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Veranstaltung zum Antikriegstag in Gelsenkirchen – DGB mahnt zu Frieden und Abrüstung

Veranstaltung zum Antikriegstag in Gelsenkirchen - DGB mahnt zu Frieden und Abrüstung

Auch in diesem Jahr erinnerte der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) in Gelsenkirchen an den Beginn des Zweiten Weltkriegs 1939. Auf dem Platz der alten Synagoge fand dazu am 30. August eine Gedenkveranstaltung statt.

Teilgenommen haben neben Bürgern auch Mitglieder der Jüdischen Gemeinde Gelsenkirchen, der Gewerkschaften, sowie Jugendliche aus dem DGB-Haus der Jugend.

„Demokratie, Frieden und Freiheit sind keine Selbstverständlichkeit, sondern müssen entschlossen verteidigt werden“ so Mark Rosendahl, Geschäftsführer in der DGB-Region Emscher-Lippe. Er begrüßte die Anwesenden, im Anschluss sprach der Oberbürgermeister der Stadt Gelsenkirchen, Frank Baranowski, ein Grußwort.

Die Gewerkschaften stehen entschlossen gegen Krieg und Verfolgung. Mit vielen anderen Gruppen waren sie von Beginn an aktiver Teil der Friedensbewegung. Gemeinsam und nachdrücklich setzen sie sich für Frieden und Abrüstung ein, wie auch in diesem Jahr, in dem sich der Überfall des faschistischen Deutschlands auf Polen zum achtzigsten Mal jährte. „Die Welt ist seitdem nicht friedlicher geworden, aktuell drohen sogar neue Aufrüstung und mehr Unsicherheit“ stellt Rosendahl fest. „Deshalb ist der DGB aktiv gegen Aufrüstung und setzt ein Zeichen für Frieden und Sicherheit.“

Es lag eine Petition für Frieden und Abrüstung aus, die große Unterstützung fand. Die Vorsitzende der jüdischen Gemeinde, Frau Judith Neuwald-Tasbach und Junge Menschen der Jüdischen Gemeinde sowie vom DGB-Haus der Jugend erzählten von ihren Ängsten und Hoffnungen. Die anschließend folgende Aktion „Deine Erde“, thematisierte eindrucksvoll die Bedeutsamkeit des Friedens für den Erhalt unseres blauen Planeten. Begleitet wurde die Veranstaltung von handgemachter Musik.