1. Mai 2022: GeMAInsam Zukunft gestalten

Am Tag der Arbeit geht es im Jahr 2022 wieder „Heraus zum 1. Mai“ auf die Straße. Zahlreiche Aktionen und Kundgebungen sind in ganz Deutschland geplant. In diesem Jahr dreht sich alles um das Motto „GeMAInsam Zukunft gestalten“. Das Programm zum 1. Mai in Gelsenkirchen kannst Du

Gedenkveranstaltung zum 80. Jahrestag der Deportationen aus Gelsenkirchen – 31. März 2022

im Jahr 1942 wurden die Jüdinnen und Juden Gelsenkirchens „in den Osten“ deportiert und dort zum größten Teil ermordet. Bereits am 27. Januar 2022 hat Gelsenkirchens Oberbürgermeisterin Karin Welge am Wildenbruchplatz eine neue Gedenktafel enthüllt, die an die Deportation von über 500 Menschen aus Gelsenkirchen und den Nachbarstädten in das Ghetto von Riga erinnert – dies musste unter Corona-Bedingungen in kleinem Kreis erfolgen. Die Gedenktafel ist auf Initiative von Fans des FC Schalke 04 entstanden.

Stoppt den Krieg! Aufruf zu Kundgebungen für Sonntag, den 13. März 2022

Der völkerrechtswidrige Angriffskrieg der russischen Führung im Herzen Europas wird immer brutaler. Sie droht mit Atomwaffen. Das Leiden der Menschen in der Ukraine wird immer dramatischer. Wir fühlen mit ihnen und stehen an ihrer Seite. Wir halten unsere Türen offen für jede*n, der*die aus Kriegen entkommen kann – unabhängig von Hautfarbe, Staatsangehörigkeit und Identität und ohne rassistische Zurückweisung. Solidarität mit den Ukrainer*innen ist das Gebot der Stunde – und diese tragen wir am Sonntag den 13. März im ganzen Land auf die Straße.

Gelsenkirchen setzt ein Zeichen für den Frieden

Am Dienstag, den 1. März, wird auf dem Heinrich-König-Platz eine Friedenskundgebung als Zeichen der Solidarität gegen den Krieg in der Ukraine stattfinden. „Frieden auf der Welt ist und bleibt das höchste Gut. Wir verurteilen den Angriffskrieg von Putin aufs Schärfste und wollen in Gelsenkirchen ein Zeichen des Friedens setzen“, so Christin Siebel, Veranstalterin und Vorsitzende der Falken Gelsenkirchen.

Die IG Metall verurteilt die russische Invasion der Ukraine

Die IG Metall verurteilt den russischen Einmarsch in der Ukraine auf das Schärfste. Beteuerungen, dass damit ein Genozid verhindert und ukrainischen Aggressionen
entgegnet werden soll, sind absurd. Russland bricht unverhohlen mit Grundsätzen der UNCharta und entfacht einen Krieg auf europäischem Boden. Unsere Solidarität gilt den Menschen in der Ukraine. Wir sind in Gedanken bei den Opfern und Betroffenen.