Mehr Geld und Corona-Prämie für die Beschäftigten im Elektrohandwerk NRW

Die Einkommen der rund 100.000 Beschäftigten im nordrhein-westfälischen Elektrohandwerk werden zum 1. August 2021 um 2,4 Prozent steigen. Zum 1. Oktober 2022 gibt es eine weitere Erhöhung um 2,0 Prozent. Die Ausbildungsvergütung steigt zum 1. August 2021 und zum 1. August 2022 jeweils um 25 Euro. Zum Ausgleich der Härten der Corona-Pandemie wurde für das Jahr 2021 eine Corona-Beihilfe von 200 Euro für Beschäftigte und 100 Euro für Auszubildende vereinbart. Der Tarifvertrag läuft bis zum 31. Juli 2023. Auf dieses Verhandlungsergebnis hat sich die IG Metall NRW mit dem Fachverband Elektro- und Informationstechnische Handwerke Nordrhein-Westfalen am Mittwoch geeinigt.

FAQ – Betriebsvereinbarungen zur Pandemie

„Corona“ setzt weder Gesetze noch die Betriebsverfassung außer Kraft. Gesundheitsschutz und Entgeltsicherung für die Beschäftigten sind oberstes Gebot. In unserer aktualisierten FAQ „Betriebsvereinbarungen zur Pandemie“ findet ihr viele nützliche Tipps und Infos, worauf es jetzt als Betriebsrat zu achten gilt. Hier kannst Du die FAQ als PDF-Datei

Beschäftigungssicherung, Zukunftsgestaltung und mehr Geld: Bezirk NRW erzielt Pilotabschluss für Metall-und Elektroindustrie

++ Vier-Tage-Woche ermöglicht, Beschäftigungssicherung verbessert ++ Einstieg in Zukunftstarifverträge ++ 500 Euro Corona-Prämie und Entgeltsteigerung von 2,3 Prozent, ausgezahlt als jährliche Einmalzahlung ++ Gemeinsame Erklärung zu mehr Ausbildungsplätzen und Einbeziehung der Dual Studierenden in die Tarifverträge ++ Jörg Hofmann: „Inmitten einer der schwersten Krisen in der Geschichte der Bundesrepublik haben wir erreicht, dass die Weichen in Richtung Zukunft richtig gestellt werden.“

thyssenkrupp Steel Europe: Basisvereinbarung für Stahl getroffen

Die IG Metall hat sich mit der thyssenkrupp Steel Europe AG auf Eckpunkte geeinigt, um den Stahlbereich nach der Corona-Krise zu stabilisieren. Pläne für weitere Streichorgien, für massiven Stellenabbau und für Billig-Outsourcing von Geschäftsbereichen sind damit vom Tisch. „Wir haben das Schlimmste wegverhandelt“, sagt Knut Giesler, Bezirksleiter der IG Metall NRW.