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Atos und Unify: „Transformation nicht ohne die Belegschaft zu beteiligen“

Atos und Unify: "Transformation nicht ohne die Belegschaft zu beteiligen"

„Wir wissen was wir wollen und wir wissen, was wir nicht wollen!“

23.05.2019 I Mit dieser Botschaft wenden sich Beschäftigte von Atos und Unify in Gelsenkirchen und anderswo an ihren Arbeitgeber. Die Transformation (Umbau des Unternehmens) auf dem Rücken der Belegschaft lehnen die Beschäftigten in Gelsenkirchen ab.

Breite Zustimmung erfährt die IG Metall mit einer Unterschriftenaktion, mit der der Arbeitgeber aufgefordert wird, die Belegschaft in den Transformationsprozess einzubeziehen.

Bundesweite Aktionen

Nach einer ersten Aktion am 03. April fand nun am Montag, den 21. Mai, bereits die zweite Aktion im Betrieb Gelsenkirchen mit 75 Kolleginnen und Kollegen statt. Mit mehreren kleinen, bundesweiten Aktionen machen die Beschäftigten auf sich aufmerksam. Sie zeigen Widerstand gegen die Entscheidung des Arbeitgebers, 1.600 Arbeitsplätze bundesweit abbauen zu wollen. Davon sollen 600 Mitarbeiter in andere Betriebe outgesourct werden, ohne vorher verbindliche Rahmenbedingungen zuzusichern.

IG Metall fordert Beschäftigungssicherung

Die IG Metall fordert eine Beschäftigungssicherung für mindestens fünf Jahre. So soll der Umbau mit motivierten Beschäftigten durchgeführt werden. Mit Qualifizierungsmaßnahmen und geregelten Zumutbarkeits- und Schutzregeln bei Arbeitsplatzverlust will die IG Metall die Belegschaft schützen und die Motivation sichern. Die kommende Verhandlung folgt am 29. Mai in München.

Mehr Informationen findet ihr im aktuellen Tariftelegramm